Kleine Buchstatistik 2020

Buchstatistik

Am Ende eines Jahres erhebe ich leidenschaftlich gerne eine kleine Buchstatistik – das kann man nun unsinnig, affig oder prätentiös finden, mir macht’s vor allem einfach Spaß, und darum geht’s ja bei Hobbys und Leidenschaften. Es öffnet mir aber natürlich auch immer ein wenig die Augen für „Versäumnisse“, für 2020 zum Beispiel dafür, dass ich nur ein einziges englischsprachiges Buch gelesen habe, was mir ohne Jahresrückblick überhaupt nicht bewusst geworden wäre.

Hier also mein Lesejahr 2020 in Zahlen:

  • Insgesamt habe ich es auf 89 Bücher gebracht, wovon ich 81 tatsächlich beendet und 8 abgebrochen habe. Nicht mitgezählt sind jene Bücher, die ich nach wenigen Sätzen vorerst wieder zur Seite gelegt habe, weil sie im entsprechenden Augenblick nicht die richtige Wahl waren (und das waren eine ganze Menge). Mit durchschnittlich sieben gelesenen Bücher pro Monat kann ich wohl mehr als zufrieden sein, denke ich.
  • Von allen Büchern war die knappe Hälfte neu oder antiquarisch gekauft, ein gutes Fünftel geliehen, ein weiteres Fünftel Rezensionsexemplare und der Rest geschenkt, getauscht oder in einer Verlosung gewonnen.
  • Vom SuB habe ich gerade einmal zwei Bücher befreit… Mein Vorhaben, den Stapel ungelesener Bücher, die ich bereits länger als ein Jahr hier liegen habe, zum Schrumpfen zu bringen, ist damit offiziell gescheitert. Ein Neuanschaffungsverbot für 2021 wäre durchaus sinnvoll, aber man muss auch realistisch bleiben, gell?
  • Allerdings hamstere ich nicht nur: Nicht ganz ein Drittel der Bücher habe ich nach dem Lesen wieder verkauft, verschenkt, getauscht etc. Das ist ein zufriedenstellender Schnitt, wie ich finde.
  • Das Verhältnis Sachbuch zu Belletristik betrug lausige 1:11, dabei habe ich bereits mehr Sachbücher gelesen als sonst. Ich bin ein wenig überrascht, dass es dann wohl doch nicht so viele waren wie angenommen. Ich werde zusehen, dass ich da dieses Jahr ein wenig nachlege.
  • 25 Bücher erschienen in unabhängigen Verlagen (Lizenzausgaben aus der Büchergilde nicht mitgezählt) – eine Zahl, die durchaus noch Entwicklungspotential erkennen lässt.
  • 53 % aller Bücher stammten aus der Feder von Frauen, womit ich meine übliche Quote aufrechterhalte, ohne dass ich wirklich bewusst darauf achten würde.
  • Rund zwei Drittel der gelesenen Bücher waren von deutschsprachigen Autor:innen, immerhin ein Drittel von fremdsprachigen – unter anderem aus Norwegen, Italien, Tschechien, Kanada, Rumänien und Australien. Alles in allem ein akzeptabler Anteil, doch mit Luft nach oben, wobei ich insbesondere afrikanische und asiatische Autor:innen mehr in den Blick nehmen könnte.
  • Erschütternderweise habe ich es nur auf ein einziges fremdsprachiges (Englisch) Buch gebracht – eine echt erbärmliche Leistung. Da gelobe ich Besserung!
  • Obendrein habe ich 15 Hörbüchern mit einer Gesamtlaufzeit von 225 Stunden gelauscht. Meine Leidenschaft für Hörbücher wächst eindeutig von Jahr zu Jahr.

Alle meine gelesenen und abgebrochenen Bücher 2020 und davor findet man bei Instagram unter #käthesbuchrückschau.

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